Pickel ausdrücken – ja oder nein?

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Große weiße Pickel im Gesicht sind schlicht unästhetisch und können das eigene Selbstbewusstsein rapide sinken lassen. Klar, dass man alles tun möchte, um die Entstehung von Pickeln in Zukunft zu verhindern und das eigene Hautbild durch die Anwendung von Hausmitteln langfristig zu verbessern. Oftmals aber nützt einem ein sichtbarer langfristiger Erfolg, der erst nach Tagen oder sogar Wochen einsetzt, wenig. Wer in ein paar Stunden ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder Date hat, möchte seine Pickel sofort loswerden oder zumindest kaschieren. Eine reizvolle Möglichkeit die hässlichen Pickel schnellstmöglich loszuwerden ist es diese einfach auszudrücken. Doch hier spalten sich die Meinungen. Während die einen das Ausdrücken von Pickeln empfehlen, raten die anderen eingehend davon ab. Was also soll man tun?

Pickel ausdrücken – das spricht dafür

Nicht jeder Pickel ist zum Ausrücken geeignet. Vor allem kleinere Pickel und Mitesser können wesentlich besser auf andere Weise kaschiert werden. Speziell die großen, mit weißem Eiter gefüllten Pickel schreien jedoch gerade danach ausgedrückt zu werden. Immerhin lässt sich so ohne viel Aufwand eine wesentliche Verbesserung des Hautbildes herbeiführen. Zumindest aus ästhetischer Hinsicht scheint also alles für ein Ausdrücken von großen Pickeln zu sprechen. Warum aber gibt es so viele Stimmen, die sich vehement gegen ein Ausrücken von Pickeln aussprechen?

Pickel ausdrücken – das spricht dagegen

Tatsache ist, dass man seiner Haut beim Ausrücken eines Pickels stets einem Risiko aussetzt. Durch das Ausdrücken entstehen kleine Wunden, in die sehr schnell Bakterien gelangen können. Selbst nach dem Händewaschen, kleben oft noch einige Bakterien an unseren Fingern, die beim Ausdrücken direkt in die Wunde kommen können. Die Folge ist eine Infektion, die neue Pickel verursacht und das Hautbild drastisch verschlechtern kann. Nicht selten verschlimmert man die Lage durch das Ausdrücken von Pickeln also noch. Prinzipiell ist gerade Ungeübten vom Ausdrücken der Pickel eher abzuraten. Wesentlich empfehlenswerter ist es seine Pickel von geschulten Kosmetikern bzw. Kosmetikerinnen ausdrücken zu lassen.

Pickel richtig ausdrücken - So geht’s

Leider hat man nicht immer die Zeit für einen Kosmetiker-Besuch und ist daher fest entschlossen den hässlichen Pickel auf der Stirn selbst auszudrücken – selbst wenn dies langfristig Verschlechterungen des Hautbildes mit sich bringen könnte. Möchte man einen Pickel selbst ausdrücken, sollte man unbedingt die folgenden Punkte beachten:

  • Hygiene: Eine umfassende Hygiene vor dem Ausdrücken eines Pickels ist die einzige Möglichkeit einer späteren Entzündung einigermaßen sicher vorzubeugen. Hierbei sollten nicht nur Gesicht, sondern auch Hände gründlich gereinigt werden. Ein kurzes Dampfbad sorgt außerdem dafür, dass die Poren geöffnet werden.
  • Nadel vorbereiten: Es empfiehlt sich die Pickel mit Eiter-Beulen mit einer Nadel aufzustechen. Diese sollte vorher gründlich desinfiziert worden sein – entweder mit Desinfektionsmittel oder mit Feuer.
  • Pickel ausdrücken: Hat man den Pickel vorsichtig mit einer Nadel angestochen, kann dieser ausgedrückt werden. Am besten übt man hierzu vorsichtig etwas Druck auf die Haut seitlich des Pickels aus. Wichtig: Fließt Blut aus der Stelle, sollte das Ausdrücken sofort abgebrochen werden!
  • Nachbehandlung: Nach dem Ausdrücken des Pickels sollte die betroffene Stelle kurz mit einem desinfizierten Kosmetiktuch gereinigt werden. Danach empfiehlt sich das Auftragen einer Salbe, um weiteren Entzündungen vorzubeugen und die Wundheilung zu fördern. Speziell Zinksalbe hat sich in diesem Zusammenhang als wirksam erwiesen.

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