Zinktabletten gegen Pickel

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Nahrungsergänzungsmittel werden heute von zahlreichen Menschengruppen eingenommen – sei es von Sportlern oder von Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Gründe für die Einnahme von Supplementen sind verschieden. So kann einerseits ein Mangel ausgeglichen, durch gezielte Einnahme aber auch ein bestimmter gesundheitsfördernder Effekt erzielt werden. Bestes Beispiel für einen solchen positiven Effekt ist die Einnahme von Zinktabletten gegen Pickel. Wie Zinksalbe und eine zinkreiche Ernährung, können auch Zinktabletten Pickel und Akne wirksam bekämpfen. Der Grund hierfür ist in der Wirkungsweise von Zinktabletten auf den menschlichen Körper zu suchen.

Die Wirkungsweise von Zinktabletten

Bei Zink handelt es sich um ein lebensnotwendiges Spurenelement, das unser Körper nicht selbst produzieren kann. Wir müssen Zink folglich regelmäßig durch unsere Nahrung aufnehmen. Bekommt unser Körper über einen längeren Zeitraum nicht genügend Zink, kommt es zu Mangelerscheinungen, die sich nicht nur in zahlreichen psychischen, sondern auch in körperlichen Symptomen äußern können. Gerade Hautprobleme, Pickel und Akne gehören zu den häufigsten Merkmalen eines Zinkmangels. Besonders anfällig für einen Zinkmangel sind Menschen, die sich einseitig ernähren, Vegetarier und Veganer sowie Sportler, da diese einen erhöhten Zinkbedarf haben.

Aber warum führt ein Zinkmangel zu Akne und Pickeln? Die Antwort auf diese Frage ist im Wirkungsmechanismus von Zink innerhalb unseres Körpers zu suchen. So spielt Zink eine bedeutende Rolle in unserem Immunsystem und ist unter anderem maßgeblich an der Wundheilung beteiligt. Führt man sich vor Augen, dass es sich bei Pickel und Akne um Entzündungen der Haut handelt, wird klar warum der Zinkhaushalt unseres Körpers Einfluss auf das Auftreten sowie die Geschwindigkeit des Abheilens von Pickeln nimmt.

Für wen sind Zinktabletten geeignet?

Auch wenn die Versuchung groß ist: Zinktabletten sollten nicht als erstes Mittel im Kampf gegen Pickel verwendet werden. Zunächst sollte man seinen Hausarzt oder Dermatologen um Rat fragen. Dieser kann über einen Bluttest unter anderem feststellen, ob tatsächlich ein Zinkmangel besteht, der die Einnahme von Zinktabletten rechtfertigt. Zinktabletten sind zwar nicht verschreibungspflichtig, es empfiehlt sich aber durchaus die Konsultation eines Arztes vor der Einnahme, nicht zuletzt weil Zinktabletten mit anderen Medikamenten wechselwirken können. Hinzu kommt, dass Zinktabletten bei einer bereits guten Zinkversorgung des Körpers nur noch bedingt Wirkung gegen Pickel zeigen.

Wichtig: Sollte ein Zinkmangel vorliegen, gilt es in erster Linie seine Ernährung umzustellen und entsprechend zinkreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Die Einnahme von Zinktabletten sollte allenfalls vorübergehend erfolgen, sodass akute Mangelerscheinungen schneller beseitigt werden. Eine ausgewogene und zinkreiche Ernährung ist daher in jedem Fall die bessere Alternative, um Pickeln vorbeugend zu begegnen. Eine Auflistung von zinkhaltigen Nahrungsmitteln ist in unserem Artikel „Zink gegen Pickel“ zu finden.

Ungeeignet ist die Einnahme von Zinktabletten für Personen mit unreiner Haut und den fiesen kleinen Mitessern, da Zink lediglich bei infektiösen Hauterkrankungen wie Pickel und Akne hilft.

Was gilt es bei der Einnahme von Zinktabletten zu beachten?

Hat man sich nach Beratung durch einen Arzt oder Apotheker für die Einnahme von Zinktabletten entschieden, gilt es einige Hinweise zu beachten:

  • Packungsbeilage lesen: Um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden und weitere Informationen zu Anwendung, Dosierung und Aufbewahrung der verwendeten Zinktabletten zu erhalten, gilt es sorgfältig die Packungsbeilage zu lesen.
  • Kombination mit anderen Supplementen: Bei der Einnahme von weiteren Supplementen (etwa Eisen) kann es zu einer verminderten Aufnahme beider Mineralien kommen. Hierzu fragen Sie am besten bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach.
  • Dosierung: In der Regel liegt der tägliche Zinkbedarf bei 12 bis 15 mg Zink. Dieser Wert sollte nicht maßgeblich überschritten werden. Bei einer erhöhten Einnahme (etwa ab 100mg täglich) drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen (Durchfall, Übelkeit, Erbrechen). Bei entsprechenden Symptomen sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.

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