Hilft Zink gegen Pickel? – Die Wirkungsweise von Zink

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Wer auf der Suche nach Mitteln gegen plagende Pickel im Internet recherchiert, wird früher oder später auf Zink als effizienten Wirkstoff im Kampf gegen Pickel stoßen. Aber kann Zink tatsächlich nachhaltig Pickel entfernen? Betrachtet man die Funktion, die Zink als lebensnotwendiges Spurenelement einnimmt, besteht durchaus Grund zur Hoffnung mit Zink eine wirksame Waffe im Kampf gegen Pickel gefunden zu haben. So kommt Zink unter anderem eine bedeutende Rolle im Rahmen des Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsels zu. Nicht zuletzt ist Zink auch an der Wundheilung beteiligt und hemmt die Talgproduktion des Körpers. Darüber hinaus wirkt Zink bzw. genauer Zinkoxid desinfizierend und beugt damit unreiner Haut vor. Letzteres ist vor allem bei der Auftragung von Zinksalbe relevant.
Somit kann Zink durchaus unterstützend im Kampf gegen Pickel wirken. Wie andere Hausmittel gegen Pickel, ist natürlich auch Zink kein Allheilmittel gegen störende Mitesser und Pickel. Während sich bei einigen Menschen nach regelmäßiger Einnahme von Zink schnell Verbesserungen der Haut einstellen, scheint Zink bei anderen kaum zu wirken – einen Versuch ist die Anwendung von Zink gegen Pickel aber in jedem Fall wert.

Zinkmangel – Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Da unser Körper auf Zink angewiesen ist, kann ein längerfristiger Zinkmangel durchaus ernstzunehmende Symptome nach sich ziehen. Neben mentalen Symptomen wie Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Depressionen können auch körperliche Symptome wie eine Anfälligkeit für Krankheiten und Hautprobleme auftreten. Akne ist nicht selten Folge eines Zinkmangels. Wird diesem Mangel durch verstärkte Einnahme von Zink entgegen gewirkt, stehen die Chancen gut, dass auch die Symptome (sprich die Pickel) verschwinden.

Da unser Körper Zink nur in sehr geringen Mengen speichern kann, ist eine tägliche Zufuhr von Zink notwendig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt 10 Milligramm für Männer und 7 Milligramm für Frauen als Richtwerte an. Schwangere haben allerdings einen etwas erhöhten Zinkbedarf. In der Regel nehmen wir zwar genug Zink durch unsere Nahrung auf, bei einer sehr einseitigen Ernährung kann jedoch durchaus ein Zinkmangel auftreten. Dieser kann durch einen Bluttest von einem Arzt festgestellt werden. Ein erhöhtes Risiko für einen Zinkmangel haben Vegetarier und Veganer, da die Verfügbarkeit aus tierischen Produkten (20-40 Prozent) deutlich größer ist als aus pflanzlichen (10-20 Prozent). Auch Sportler haben einen erhöhten Zinkbedarf und gehören daher zur Risikogruppe. Mangelerscheinungen wie Pickel können am effizientesten durch eine Ernährungsumstellung beseitigt werden, aber auch die Einnahme von Zinktabletten ist möglich.

Bitte beachten Sie: Wer bereits andere Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmittel zu sich führt, ist tendenziell anfälliger für einen Zinkmangel. So gibt es Hinweise darauf, dass Mineralien in unserem Körper von den selben Rezeptoren aufgenommen werden und um diese konkurrieren.

Zinkhaltige Nahrungsmittel

Am unkompliziertesten und natürlichsten können wir Zink über unsere alltägliche Nahrung aufnehmen. Um eine ausreichende Menge an Zink zu sich nehmen zu können, gilt es allerdings sich etwas mit möglichen Zinkquellen auseinanderzusetzen. Prinzipiell sind Meeresfrüchte, Schalentiere und rotes Fleisch hervorragende Zinkquellen. Aber auch Vegetarier und Veganer müssen nicht verzweifeln. So sind etwa auch Käse, Linsen, Pilze, Walnüsse und Pekannüsse sehr gute Zinklieferanten. Vollkornprodukte, Erdnüsse und andere Hülsenfrüchte weisen zwar auch viel Zink auf, enthalten aber auch Phytinsäure, welche die Zinkaufnahme des Körpers behindert.

Sonstige Aufnahmeformen von Zink – Zinktabletten und Zinksalbe

Die Aufnahme von Zink über die Nahrung ist zwar die natürlichste Art und Weise Zink aufzunehmen, es bestehen aber durchaus auch andere Möglichkeiten Zink in konzentrierter Form zu sich zu nehmen. So existieren etwa auch Zinktabletten und Zinksalben, die in der Apotheke erstanden werden können und ebenso gegen Pickel wirksam sein können. Hier gilt es allerdings unbedingt die Packungsbeilage zu beachten. Darüber hinaus empfiehlt es sich vor dem Kauf von Zinktabletten oder Zinksalbe gegen Pickel den Hausarzt oder einen Dermatologen zu konsultieren.

Besteht die Gefahr zu viel Zink zu sich zu nehmen?

Wer im Kampf gegen Pickel auf zinkhaltige Nahrungsmittel zurückgreift, läuft keine Gefahr zu viel Zink zu sich zu nehmen. Auch bei einer Zink-Kur, in deren Rahmen in der Regel 50 Milligramm Zink täglich zu sich genommen wird, werden in der Regel keine bedenklichen Zinkdosen eingenommen – zumindest wenn man sich an die vom Arzt oder Apotheker empfohlene Tagesdosis hält. Sehr hohe Mengen an Zink können allerdings durchaus zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Eine solche Zinkvergiftung kann durch eine sehr lange Einnahme von Zinktabletten oder durch das Überschreiten der empfohlenen Tages-Höchstdosis entstehen. Gerade im Rahmen der Einnahme von Zinktabletten ist also durchaus etwas Vorsicht geboten!

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