Teebaumöl gegen Pickel

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Wer sich im Internet auf die Suche nach wirksamen Hausmitteln gegen Pickel begibt, wird immer wieder auf einen Namen stoßen: Teebaumöl. Teebaumöl gilt als wahres Wundermittel gegen Hautkrankheiten wie Akne und Pickel und wird vielfach eingesetzt. Auch die Kosmetikindustrie hat sich die heilsamen Eigenschaften des Teebaumöls, das aus dem in Australien beheimateten Teebaum gewonnen wird, zu Nutze gemacht. Als wesentlicher Bestandteil zahlreichen Salben, Lotionen und Kosmetika, kommt dem Teebaumöl in der heutigen Kosmetikbranche eine bedeutende Rolle zu. Doch Teebaumöl kann auch direkt erstanden und in verdünnter Form gegen Pickel angewandt werden. Welche Anwendungsmöglichkeiten von Teebaumöl gegen Pickel es gibt, welche Wirkungsmechanismen dem Wundermittel zu Grunde liegen und was es sonst noch zum Thema Teebaumöl zu beachten gibt, soll im Folgenden geklärt werden.

Die Geschichte des Teebaumöls

Das aus den Blättern des australischen Teebaums durch Wasserdampfdestillation gewonnene Teebaumöl wird bereits seit vielen Jahren zu medizinischen Zwecken verwendet. So schätzten etwa schon die australischen Ureinwohner das Teebaumöl, wegen dessen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Sie nutzten das Öl nicht nur bei Hautinfektionen, sondern auch zur Behandlung von offenen Wunden, Zahnfleischentzündungen und Erkältungen. Da Teebaumöl ein wahres Allround-Medikament ist, begannen auch schon bald europäische Einwanderer auf die Wirkung des Öls zu vertrauen. Im Zweiten Weltkrieg gehörte Teebaumöl sogar zur Standard-Erste-Hilfe-Ausrüstung der australischen Truppen. Heute wird Teebaumöl in verdünnter Form in erster Linie als Bestandteil von Kosmetikprodukten sowie in der Alternativmedizin verwendet. Da sich das Öl nicht zuletzt im Kampf gegen Pickel und Akne bewährt hat, erfreut es sich heute einer großen Beliebtheit.

Wie wirkt Teebaumöl gegen Pickel?

Teebaumöl besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Wirkstoffen. Seine Effektivität gegen lästige Pickel und Akne verdankt das Öl in erster Linie seiner antimikrobiellen Wirkung. So wirkt Teebaumöl Entzündungen entgegen, tötet Bakterien ab und unterbindet deren Vermehrung. Pickel und Akne-Erkrankungen können so wesentlich schneller abheilen. Zudem wird der Entstehung neuer Pickel auf diese Weise wirksam vorgebeugt. Bei falscher Verwendung birgt Teebaumöl allerdings auch eine Reihe von Risiken, auf die am Ende dieses Artikels noch einmal gesondert eingegangen werden soll.

Anwendungsmöglichkeiten von Teebaumöl

  • Kosmetika: Eine der sichersten und unkompliziertesten Anwendungsformen von Teebaumöl gegen Pickel ist der Kauf von Kosmetika, die auf dem Öl basieren. Entsprechende Produkte können in Form von Cremes, Lotionen, Shampoos und Badezusätzen sowohl in Drogerien als auch in Apotheken erworben werden.
  • Verdünnte Lösungen: Da Teebaumöl auch in reiner Form gekauft werden kann, liegt es nahe sich selbst entsprechende Lösungen zur Behandlung gegen Pickel anzurühren, um so auf den Kauf teurer Pflegeprodukte verzichten zu können. Es genügt einfach ein paar Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser zu geben und sich hiermit das Gesicht zu waschen, damit das Öl seine antimikrobielle Wirkung entfalten kann. Auch die Zugabe einiger Tropfen des Öls ins Badewasser sind möglich. Vorsicht: Teebaumöl sollte bei einer entsprechenden Lösung maximal eine Konzentration von 1 Prozent haben, da das Risiko einer Kontaktallergie vergleichsweise hoch ist.
  • Reines Teebaumöl: Teebaumöl kann mit einem Wattestäbchen zwar auch direkt auf Pickel getupft werden, wir raten von dieser Variante angesichts des bereits erwähnten Risikos einer Kontaktallergie allerdings ab.

Risiken bei der Verwendung von Teebaumöl

Die EU schätzt die Gefahr einer Kontaktallergie, sprich einer ungewollten Immunreaktion, bei Anwendung von hochkonzentriertem Teebaumöl als vergleichsweise hoch ein und empfiehlt daher eine Konzentration des Öls von maximal einem Prozent im verwendeten Produkt. Auf eine hochkonzentrierte Anwendung des Öls sollte daher besser verzichtet werden. Die Auslöser möglicher Kontaktallergien sind dabei Oxidationsprodukte bestimmter Inhaltsstoffe, die zunehmen, wenn das Teebaumöl Licht und Luft ausgesetzt wird. Teebaumöl sollte daher immer lichtgeschützt und luftundurchlässig gelagert werden. Je länger das Öl in unverdünnter Form auf die Haut aufgetragen wird, desto größer wird das Risiko der Entwicklung eines Kontaktekzems.

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