Heilerde gegen Pickel

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Wer auf der Suche nach wirksamen Methoden ist, um lästige Pickel und Mitesser loszuwerden, muss keineswegs immer zu teuren Kosmetikprodukten greifen. So haben wir hier bereits zahlreiche günstige Hausmittel gegen Pickel vorgestellt. Ein besonders verträgliches aber auch sehr wirksames Mittel gegen Pickel ist die Heilerde, deren Wirkungsweise und Anwendung im Folgenden kurz vorgestellt werden soll.
Heilerde wird bereits seit mehreren hundert Jahren gegen verschiedenste Beschwerden angewendet, als besonders erfolgreich hat sich jedoch deren Einsatz gegen Pickel, Mitesser und Akne erwiesen. Nicht umsonst bekommt man die mineralienreiche Heilerde immer wieder auch von Eltern und Großeltern als bewährtes Hausmittel gegen Pickel empfohlen.

Was ist Heilerde?

Auch wenn der Name es vermuten lässt, handelt es sich bei Heilerde nicht um gewöhnliche Erde wie wir sie etwa für unsere Blumen verwenden. Vielmehr ist Heilerde ein Pulver, welches aus Lößablagerungen gewonnen wird. Kaufen kann man Heilerde dementsprechend auch nicht im Baumarkt oder Gartencenter, sondern in Apotheken und Drogerien. Prinzipiell gibt es zwei Formen wie Heilerde gekauft werden kann. Einmal gibt es die Heilerde in reiner Form als Pulver zu kaufen. Bevor diese auf die Gesichtshaut aufgetragen werden kann, muss sie gemäß der Packungsbeilage noch mit Wasser versetzt werden. Etwas unkomplizierter gestaltet sich dagegen die Anwendung von Fertigmischungen. Der Nachteil: Fertige Heilerde-Mischungen sind gegenüber reiner Heilerde deutlich teurer. Prinzipiell eigenen sich aber sowohl die reine Heilerde als auch die bereits fertigen Mischungen hervorragend, um Akne und Pickel langfristig einzudämmen und ein wesentlich reineres Hautbild zu erzielen.

Die Wirkungsweise von Heilerde

Dass mit Heilerde so große Erfolge gegen Pickel erzielt werden kann, liegt an deren speziellen Eigenschaften. So wirkt Heilerde einerseits entzündungshemmend und sorgt dafür, dass schädliche Bakterien aus der Haut entfernt werden. Auf der anderen Seite ist Heilerde ein regelrechter „Schwamm“, der schädliche Stoffe aus der Haut saugt. So nimmt Heilerde auch überschüssigen Talg und Fett der Haut auf. Da gerade eine fettige Haut ein idealer Nährboden für Pickel und Mitesser ist, können mit der entfettenden Wirkung von Heilerde auch entsprechende Erfolge erzielt werden. Darüber hinaus sorgt das Auftragen von Heilerde für eine wesentliche bessere Durchblutung der Haut, was sich langfristig ebenfalls positiv auf das Hautbild auswirkt.

Die Anwendung von Heilerde

Heilerde gegen Pickel wird in der Regel in Form einer Maske auf die Gesichtshaut aufgetragen. Wer reine Heilerde für die Maske verwenden möchte, muss das entsprechende Pulver zunächst noch mit Wasser anrühren. Das Verhältnis, in dem dies geschehen soll, kann von der Packungsbeilage abgelesen werden. Die Heilerde sollte möglichst großflächig auf das Gesicht aufgetragen werden. Lediglich Mund- und Augenpartien werden ausgespart. Wichtig ist es die Heilerde nicht allzu dick aufzutragen, da das Trocknen der Maske sonst sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. In der Regel ist die Maske nach etwa 30 Minuten vollständig getrocknet – dies erkennt man daran, dass keine dunklen feuchten Stellen mehr erkennbar sind – und kann wieder abgenommen werden. Entweder entfernt man die Maske mit etwas Wasser oder man reibt sie sich von der Haut und erzielt damit zugleich noch einen Peeling-Effekt. Angewendet werden kann die Maske je nach Hauttyp ein- bis zweimal wöchentlich. Natürlich muss die Anwendung von Heilerde gegen Pickel nicht zwangsweise auf die Gesichtshaut beschränkt bleiben, sondern kann auch auf Schultern oder Rücken aufgetragen werden.

Video: Heilerde Maske selber machen – von Dennis Moor

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Wie bereits erwähnt ist Heilerde ein sehr natürliches Mittel im Kampf gegen Pickel, Akne und unreine Haut, das kaum Nebenwirkungen hat. Dementsprechend ist die Anwendung von Heilerde auch für empfindliche Hauttypen empfehlenswert. Einen bedingt nachteiligen Effekt – der im Rahmen der Pickelbekämpfung allerdings durchaus erwünscht ist – hat Heilerde allerdings: Sie wirkt entfettend und trocknet die Haut langfristig aus. Wer ohnehin zu trockener Haut neigt, sollte sein Gesicht nach dem Auftragen einer Heilerde-Maske daher mit einem feuchtigkeitsspendenden Mittel einreiben. Wichtig ist es darauf zu achten keine allzu fettigen Cremes zu verwenden, die die Poren der Haut erneut verstopfen könnten. Als besonders empfehlenswert hat sich in diesem Zusammenhang die Anwendung von Jojobaöl erwiesen. In vielen Fertigmischungen von Heilerde ist dieses aber ohnehin bereits erhalten, sodass auf eine nachträgliche Anwendung verzichtet werden kann.

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