Aspirin gegen Pickel

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Wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg von Pickeln geplagt wird, ist es nur natürlich, dass man sich auch im Internet nach entsprechenden Mitteln gegen Pickel umschaut. Während man hier tatsächlich auf zahlreiche Hausmittel stößt, deren Wirkungen vielfach nachgewiesen wurde, gibt es auch eine ganze Reihe von Methoden, über deren Wirksamkeit vielfach spekuliert wird. Aspirin gegen Pickel ist eines dieser Hausmittel gegen Pickel, bei denen man nach einer ersten Recherche nicht so recht weiß, ob man es ins Reich der Mythen einordnen soll oder nicht. In Foren und Blogs findet man zahlreiche Pickelgeplagte, die auf den Einsatz von Aspirin gegen Pickel schwören, es gibt aber auch mindestens ebenso viele Kritiker. Hilft Aspirin nun also gegen Pickel oder nicht?

Die Wirkungsweise von Aspirin

Zunächst gibt es tatsächlich eine Reihe von Gründen, die für die Wirksamkeit von Aspirin im Kampf gegen Pickel sprechen. Trägt man dieses in Form eines zerstoßenen Pulvers auf die Haut auf, kann der entzündungshemmende Wirkstoff Acetylsalicylsäure dabei helfen Entzündungen schneller abklingen zu lassen. Neben der rein entzündungshemmenden Wirkung wird Aspirin vielfach allerdings auch eine weitere Wirkung um Kampf gegen Pickel und Akne nachgesagt. Grund hierfür sei die Salicylsäure, die nachweislich Akne reduzieren kann. Hier sitzt man jedoch einem grundlegenden Irrtum auf, denn Acetylsalicylsäure ist nicht Salicylsäure – beide Stoffe unterscheiden sich erheblich in ihrer Wirkung. Wunder sollte man von Aspirin im Kampf gegen Pickel daher nicht erwarten. Lediglich die entzündungshemmende Wirkung der Acetylsalicylsäure kann sich positiv auf das Hautbild auswirken.

Die Anwendung von Aspirin gegen Pickel

Wer die Wirkung von Aspirin auf seine Pickel selbst einmal ausprobieren möchte, sollte die folgenden Punkte beachten:

  • Tablette zu Pulver zerstoßen: Das Aspirin sollte nicht innerlich, sondern äußerlich gegen Pickel angewandt werden. Hierzu ist es zunächst notwendig eine Aspirin-Tablette zu einem feinen Pulver zu zerstoßen.
  • Mit Wasser verrühren: Um das zerstoßene Aspirin gezielt auf einzelne Pickel auftragen zu können, empfiehlt es sich dieses mit etwas Wasser zu einem Brei zu verrühren. Mit der entstehenden Paste können nun ohne Probleme Pickel behandelt werden.
  • Gezieltes auftragen: Ein großflächiges Auftragen der Aspirin-Paste ist nicht zu empfehlen. Stattdessen sollte diese mit Hilfe eines Wattestäbchens gezielt auf einzelne Pickel aufgetragen werden.
  • Nicht auf Schleimhäute auftragen: Wichtig ist es die Aspirin-Paste nicht auf empfindliche Schleimhäute – etwa auf die Lippen – aufzutragen. Auch offene Wunden sollten keinesfalls in Kontakt mit der Aspirin-Paste kommen.
  • Empfindliche Haut: Wer eine besonders empfindliche Haut hat, sollte auf die Anwendung von Aspirin gegen Pickel am besten ganz verzichten. Diese kann die Haut zusätzlich reizen, sodass es sogar zu einer Verschlimmerung des Hautbildes kommen kann.

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